Too Faced Sugar Cookie Palette Review

Ihr Lieben,

it’s Christmas Time! Ok, noch haben wir fünf Wochen Zeit – die vollgepackten Regale und langsam aggressiver werdenden Werbespots und Prospekte geben einem allerdings das Gefühl, dass man schon seit Tagen alle Geschenke gekauft haben sollte. Auch in der Kosmetik-Welt beginnt der Christmas-Wahn bereits im Oktober, wenn mit schöner Regelmäßigkeit die jährlichen Limited Editions zum Fest veröffentlicht werden. Und ich gebe zu – auch ich bin sehr anfällig dafür und habe ein paar Teile gekauft. Das erste zeige ich Euch heute: Die unglaublich niedliche „Sugar Cookie Palette“ von Too Faced!

Bei Too Faced gibt es meines Empfindens nach kein Mittelding. Entweder man liebt das kitschige Design der Firma und die parfümierten Lidschatten – oder man hasst das Schokoladen-Pfirsich-Einhorn-Universum von Jerrod Blandino  aus ganzem Herzen. 😉 Ich gehöre eindeutig zur ersten Kategorie und habe mehrere Wochen auf den Release der „Gingerbread Spice Palette“ hingefiebert, die ich Euch auch noch zeigen werde. Der Hype um die Lebkuchen-Palette war wirklich enorm, so dass ein anderes limitiertes Produkt fast gar keine Aufmerksamkeit bekommen hat: Die putzige, kleine „Sugar Cookie Palette“.

Die Palette ist wirklich klein – aber genau deswegen wollte ich sie auch haben. Denn Too Faced ist meiner Ansicht nach hier ein ganz großer Wurf gelungen. Als ich die Palette ausgepackt habe, war ich wirklich hin und weg, wieviel Liebe zum Detail in dem Produkt steckt. Sie liegt wunderbar in der Hand und fühlt sich schwer und wertig an. Ebenso wie die „großen Geschwister“, etwa die „Chocolate Bar“ oder die „Sweet Peach“, ist die Palette aus stabilem Metall gefertigt, hat einen Magnetverschluss und der Deckel ist aufwändig geprägt in Form von kleinen Plätzchen. Perfekt für diejenigen unter Euch, die viel unterwegs sind und eine gute Travelsize Palette suchen! Im Grunde genommen wirkt diese Palette, als wäre sie versehentlich geschrumpft worden – und nicht wie eine der vielen Mini-Paletten aus Billigpappe, die schon auseinander fallen, wenn man sie scharf anguckt. Laut Beschreibung sollen die Lidschatten auch nach frisch gebackenen Keksen riechen. Das kann ich aktuell noch nicht bestätigen, da eine Badebombe Teil meiner Douglas-Bestellung war und einfach ALLES aus dem Paket jetzt danach riecht …

Die Palette enthält acht Lidschatten – sechs Stück à 0,8 Gramm, zwei Stück à 0,95 Gramm. Das ist nicht viel, aber mich stört es ehrlich gesagt nicht. Ich würde mich freuen, mal eine Palette wirklich aufzubrauchen, vielleicht schaffe ich es mit dieser ja mal. 🙂 Anders als sonst üblich bei Too Faced stehen die Namen der Farben nicht direkt unter den Lidschatten, dafür sind sie aber auf der Rückseite zu finden. Zugegebenermaßen macht es den Ordnungsfreak in mir ein bisschen irre, dass zwei Lidschatten eine andere Form haben. Warum bitte, Too Faced?! Nun gut – ich werde mich bemühen, darüber hinwegzusehen …

Kommen wir direkt zu den Farben: Alles in allem bin ich sehr angetan von der Qualität der Lidschatten. Buttrig weich und mit sehr guter Farbabgabe. Bei Too Faced hat sich wirklich was getan: Bisher waren die Paletten immer eine bunte Mischung aus großartigen, guten, mittleren und 2-3 eher schlecht performenden Farben. Von der „Sweet Peach“ bin ich immer noch recht enttäuscht, da gerade die matten Töne sehr trocken und wenig pigmentiert sind. Doch seit dem Release der „Chocolate Gold Palette“ im Frühjahr scheint das der Vergangenheit anzugehören. Bitte weiter so!

In Reihenfolge der Swatches von unten nach oben:

  • „Butter & Love“: Ja, da ist ein Swatch. Ein leicht rosa-stichiges, mattes Beige, was sich sicher gut unter der Augenbraue einsetzen lässt.
  • „Nom Nom“: Ein stark schimmerndes Silber. Der Ton ist ziemlich glitzerig und ein bisschen sheer, er funktioniert aber durchaus auch als Solo-Darsteller, wenn Ihr die Farbe etwas schichtet.
  • „Milk & Cookies“: Ein solides, mattes Braun – tolle Creasefarbe, wenn Ihr mich fragt.
  • „Fresh from the Oven“: Aber hallo! Ein super pigmentiertes, metallisches braun-gold. Ich habe schon gut ein Dutzend solche Lidschatten. Und doch werde ich jedes Mal wieder schwach.
  • „Half Baked“: Ein traumhaft schönes, metallisches Violettrot, je nach Licht auch etwas kupferfarben, ebenfalls so buttrig und toll pigmentiert wie „Fresh from the Oven“. Schon allein wegen diesen beiden Farben lohnt sich die Palette!
  • „Cookie Pusher“: Ein überraschend deckendes und gut pigmentiertes Rosa mit leichtem Schimmer. Früher waren solche Farben immer die Achilles-Verse bei Too Faced-Paletten, diese hier perfomt jedoch astrein.
  • „Burnt to a Crisp“: Ein deckendes, geschmeidiges Dunkelbraun, was sich prima verblenden lässt. Perfekt.
  • „Tough Cookie“: Last but not least ein stark pigmentiertes Schwarz mit violettem Schimmer- I like!

Kurz gesagt: Ich finde die „Sugar Cookie Palette“ rundum gelungen! Keiner der Lidschatten enttäuscht, einzig „Butter & Love“ hätte für meinen Geschmack entweder schimmernd oder matt, aber dunkler sein können. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau! 😉 Direkt beim Swatchen sind mir drei verschiedene Looks eingefallen, die ich ausprobieren werde. Für den Anfang gibt es für Euch ein AMU mit „Butter & Love“, „Cookie Pusher“, „Half Baked“ und „Tough Cookie“.

Falls Ihr jetzt auch Lust auf die Keks-Palette bekommen habt: Momentan gibt es sie noch bei Douglas.de für 24,99€! In den USA wurde auch noch eine zweite Palette in dieser Größe released, „Peach Tickle“ – ich hoffe, dass sie auch noch den Sprung über den Teich schafft, denn sie scheint genauso toll zu sein wie „Sugar Cookie“. Es bleibt spannend! 🙂

Alles Liebe,

Eure Louphelia

 

Disclaimer: Unbezahlte Werbung durch Produkt- und Markennennung sowie Verlinkung. Das vorgestellte Produkt wurde selbst gekauft.

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